Super-Hypochonder : Dany Boon ist ein eingebildeter Kranker

Der gebürtige Nordfranzose und Komiker Dany Boon, der König der französischen Erfolgskomödien, kommt jetzt als Video on Demand zu Ihnen nach Hause! Einige Jahre nach dem großen Kassenschlager Willkommen bei den Sch’tis (20,48 Millionen Kinobesucher in Frankreich 2008, beachtliche Erfolge im Ausland und ein gelungenes Remake in Italien) und Nichts zu verzollen aus dem Jahr 2010, kommt der vierte Spielfilm aus der Feder von Boon, bei dem er auch dieses Mal wieder Regie führte und in die Hauptrolle schlüpfte, in die Kinos: Super-Hypochonder. Die Komödie ist die zweite Zusammenarbeit des französischen Traumduos Dany Boon/Kad Merad.

Super-Hypochonder dreht sich um Romain Faubert (Dany Boon), der mit seinen fast 40 Jahren weder Frau noch Kinder hat und als Fotograf für ein medizinisches Online-Wörterbuch arbeitet, was seiner krankhaften Hypochondrie, mit all ihren Ängsten, Neurosen, Keim-und Krankheitsphobien, die sein ganzes Leben bestimmen, alles andere als förderlich ist. Sein einziger Freund ist Dr. Dimitri Zvenka (Kad Merad), der schon seit 20 Jahren sein Hausarzt ist und es mittlerweile bitter bereut, diesen aufdringlichen Neurotiker als Patienten aufgenommen zu haben. Und so beschließt er, diesen penetranten eingebildeten Kranken auf eine außergewöhnliche Art und Weise loszuwerden: Er will Romain dabei helfen, seine Traumfrau zu finden. Er lädt ihn zu Partys ein, meldet ihn bei Partnervermittlungsseiten an, bringt ihm bei wie man Frauen verführt ... Aber es stellt sich schwieriger als erwartet heraus, die richtige Frau für diesen Hypochonder zu finden.

„Die Hyochondrie ist für sich genommen kein Thema für eine Komödie, da sie äußerst negative Ideen oder Figuren schafft und das geht einem schnell auf die Nerven“, erklärt Dany Boon, der in seinem Film einmal mehr auf Selbstironie setzt und sich über seine eigene zwanghafte Angst krank zu werden lustig macht. „Meine Idee war also zu zeigen, wie ein Hypochonder lebt, auf welche Schwierigkeiten er im Umgang mit anderen Menschen und in der Gesellschaft stößt (...). Es hat mich interessiert, wie es dieser Kerl schafft, trotz seiner Neurosen die Liebe zu finden ...“

In Super-Hypochonder geht es in erster Linie um diese Krankheit und sie bietet dem Publikumsliebling die Möglichkeit das zu tun, was er so gut kann: die Leute zum Lachen bringen, Späße machen, Grimassen schneiden und andere für ihn charakteristische Laute von sich zu geben. Aber die Komödie belässt es nicht dabei, sondern führt unsere Protagonisten (Romain und Dimitri, aber auch Dimitris Schwester Anna (Alice Pol) und Anton Miroslav (Jean-Yves Berteloot) bis in das Fantasieland Tscherkistan (Die Szenen wurden in Ungarn gedreht.), wo sie viel Action erwartet, die Romain bewusst werden lässt, dass seine eingebildete Krankheit im Vergleich zu den wahren Problemen des Lebens unbedeutend ist.

Super-Hypochonder ist im Februar 2014 mit mehr als 800 Kopien gestartet und hat innerhalb von nur 5 Tagen 1,7 Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt. Das ist der beste Start für einen französischen Film seit 2011 und Nichts zu verzollen, dem vorherigen Opus des Filmemachers. Mit 5,2 Millionen verkaufter Tickets stand der Walk This Way Film an zweiter Stelle der meistgesehenen französischen Filme in Frankreich im Jahr 2014, hinter Monsieur Claude und seine Töchter von Philippe de Chauveron und vor Luc Bessons Lucy und belegte im selben Jahr den 9. Platz der meistgesehenen französischen Film im Ausland.

Wenig mehr als eineinhalb Jahre nach seinem Kinostart in Frankreich ist diese 107-Minuten lange Familienkomödie ab dem 1. September 2015 exklusiv als Video on Demand in Dänemark, Schweden, Norwegen, Großbritannien, Irland, der Tschechischen Republik, der Slowakei und in Finnland in der 9-teiligen Kollektion Französische Komödien zu sehen. 

Montag, 7. September 2015, von Cineuropa

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