Sieben Mal Island in Spielfilmlänge

Die noch weitgehend unerforschte Landschaft des am nördlichen Polarkreis liegenden Island zieht Touristen und Entdecker, aber auch Filmfans gleichermaßen an. Zum Anlass des baldigen Erscheinens als VOD in mehreren europäischen Ländern von Brave Men’s Blood und Life in a Fishbowl, stellt Walk this Way sieben isländische Filme vor, die du dir nicht entgehen lassen solltest.

Brave Men’s Blood von Olaf de Fleur Johannesson, 2015

Hannes (Darri Ingolfsson, gesehen in Dexter und Last Resort), der Chef der Abteilung für interne Affären der Polizei von Reykjavík, ist entschlossen, eines der größten kriminellen Netzwerke in Island zum Einsturz zu bringen. Deshalb leitet er die Ermittlungen gegen einen seiner Beamten ein, von dem ein ehemaliger Verbrecherboss behauptet, er sei besonders korrupt. Hannes begibt sich auf einen gefährlichen Pfad. Diese isländisch-französische Co-Produktion ist seit dem 4. April in der VOD-Kollektion Männer mit Mumm abrufbar. Mehr Informationen findest du hier.

Sture Böcke von Grímur Hákonarson, 2015

Seine Premiere feierte der Film 2015 in der Kategorie „Un Certain Regard“ der Filmfestspiele von Cannes. Der große Sieger des isländischen Filmpreises 2016 erzählt die Geschichte von zwei Brüdern, die seit 40 Jahren zerstritten sind und sich nun in einem isolierten isländischen Tal zusammenraufen müssen, um zu retten, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihre Schafe.

101 Reykjavík von Baltasar Kormákur, 2000

Baltasar Kormakúr hat sich mit 101 Reykjavík sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei den Kritikern einen Namen gemacht. Es handelt sich dabei um die Verfilmung der Geschichte von Hlynur, einem dreißigjährigen Arbeitslosen, der noch immer bei seiner Mutter lebt und deren Freundin Lola (Victoria Abril) kennenlernt. Der berühmte isländische Regisseur hat zuletzt 2 Guns mit Denzel Washington und Mark Walhberg sowie den Abenteuerfilm Everest mit Jake Gyllenhaal produziert.

Life in a Fishbowl von Baldvin Z, 2014

Als Teil der Kollektion Award Winning Dramas, kann ab dem 28. November auf Life in a Fishbowl als VOD zugegriffen werden. Dieser Film in Parallelmontage erzählt drei miteinander verbundene Geschichten, die 2006 in der isländischen Hauptstadt spielen. Mehr Informationen findest du hier.

Eldfjall von Rúnar Rúnarsson, 2011

Der erste Spielfilm von Rúnar Rúnarsson, vorgestellt im Rahmen der „Quinzaine des Réalisateurs“ bei den Filmfestspielen von Cannes im Jahr 2011. Eldfjall schildert das Erwachsenwerden eines 67-Jährigen auf dem Weg in die Pension. Sparrows, der neue Film des Regisseurs wurde beim Internationalen Filmfestival von San Sebastián im Jahr 2015 mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.

Virgin Mountain von Dagur Kári, 2015

Der bei der Berlinale zum ersten Mal gezeigte Spielfilm zeigt die Geschichte von Fusi, 43, der noch immer bei seiner Mutter lebt. Sein Alltag ist der Inbegriff von Monotonie und Routine – bis sein eintöniges Junggesellenleben von der pfiffigen Alma und der jungen Hera auf den Kopf gestellt wird.

Ein anderer Weg von Hafsteinn Gunnar Sigurðsson, 2011

Hafsteinn Gunnar Sigurðsson schildert den Alltag von zwei Angestellten der isländischen Straßenverwaltung in den 1980ern, die ihren Sommer damit verbringen, auf den unendlich scheinenden kurvenreichen Straßen Markierungen anzubringen. Im Jahr 2013 wurde ein amerikanisches Remake, Prince of Texas von David Gordon Green produziert.

Freitag, 1. April 2016, von Cineuropa

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