Europäische Musikfilme: Walk this Ways Top 7

Die Musik spielt beim Filmemachen eine wichtige Rolle und ihre magische Wirkung offenbart sich dann am besten, wenn sich der ganze Film um die Musik dreht. Hier ist Walk this Ways Top sechs der Filme, die die Geschichte inspirierender Musiker erzählen: 

As time goes by in Shangai (Dokumentarfilm) von Uli Gaulke

Der Dokumentarfilm von Regisseur Uli Gaulke (Autor des Dokumentarfilms Havanna Mi Amor, der am französischen Dokumentarfilmfestival Cinéma du Réel, am Filmfest München und am Sundance Film Festival gezeigt und ausgezeichnet wurde) erzählt die Geschichte der „ältesten Jazzband der Welt“ – Peace Old Jazz. Der Film folgt der Band auf ihrer Reise nach Rotterdam zum North Sea Jazz Festival und porträtiert die Kraft der Hingabe an die Musik, trotz der Unterdrückung der künstlerischen Tätigkeiten während der Kulturrevolution in China. Eine wunderschöne Erfolgsgeschichte, begleitet von vielen witzigen kulturellen Missverständnissen. As time goes gy in Shanghai wird am 2. Mai als VoD in der Dokumentarfilme aus aller Welt Kollektion veröffentlicht.

Mama Africa (Dokumentarfilm) von Mika Kaurismäki

Mama Africa ist ein Dokumentarfilm über Miriam Makeba, die erste afrikanische Musikerin, die es geschafft hat, ein international anerkannter Superstar zu werden und die westliche Welt mit südafrikanischer Musik bekanntzumachen. Ihre Anti-Apartheid-Musik zwang sie ins Exil, das schließlich aber Sprungbrett für ihren internationalen Erfolg wurde. Sie sang für John F. Kennedy, Marlon Brando und trat mit Harry Belafonte und Nina Simone auf. Lange vor allen anderen wurde sie zu einem Symbol der Wahrheit und Gerechtigkeit für alle unterdrückten Menschen. Mama Africa wurde letztes Jahr als VoD auf Walk this Way veröffentlicht ... und ist immer noch verfügbar!

Buena Vista Social Club (Dokumentarfilm) von Wim Wenders

Buena Vista Social Club, der As Time Goes By in Shanghai ähnelt, handelt von alternden kubanischen Musikern, deren Talent nach Castros Machtergreifung praktisch in Vergessenheit geraten ist. Aber jetzt holt Ry Cooder sie zurück: Er reist nach Havanna, um die Musiker zusammenzubringen. Umjubelte Auftritte und außergewöhnliche Musik lassen die Karriere der Musiker wieder aufleben. Ein Musik- und Filmerlebnis, das Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten. 

Happy Metal – All we need is love! (Spielfilm) von Martin Le Gall

Eine Black-Metal-Band steht nach 15 Jahren kurz vor ihrer Auflösung. Auf dem Weg zu ihrem letzten Auftritt auf dem französischen Metal Festival Hellfest führt ein tödlicher Unfall zu einem Unglück nach dem anderen. Die französische Komödie Happy Metal – All we need is love! ist eine Mischung aus einem Film über die Quarterlife-Crisis, einem Roadmovie und einem Film über die Freundschaft. Ein Must-See für jeden Metalhead!

Eden (Spielfilm) von Mia Hansen-Løve

Eden ist ein französisches Drama, das die Geschichte des französischen DJs Paul schildert, der den „French House“ erfunden haben soll, eine Stilart der elektronischen Musik, die in Frankreich in den 1990er Jahren beliebt wurde. De Film umspannt 20 Jahre des Lebens des Pariser DJs und ist ein durchdachtes, melancholisches und elegantes Drama, dem die Welt der elektronischen Musik als Schauplatz dient.

Amy (Dokumentarfilm) von Asif Kapadia

Asif Kapadia dokumentiert auf eindrucksvolle Weise Amy Winehouses Leben in ihren eigenen Worten. Der Dokumentarfilm zeigt bislang unveröffentlichte Archivaufnahmen, noch nie gehörte Tracks und die wahre Person, die sich hinter dem Star verbarg. Amy wurde mit dem Oscar für den Besten Dokumentarfilm ausgezeichnet und würdigt das Wirken einer großartigen Künstlerin, die zu einer der besten Jazzkünstlerinnen aller Zeiten zählt – und das, obwohl sie nur zwei Alben veröffentlicht hat.

La Vie en Rose (Spielfilm) von Olivier Dahan

La Vie en Rose hat zwei Oscars gewonnen und erzählt die Geschichte der französischen Sängerin Édith Piaf. Von der Kindheit zum Ruhm, vom Ruhm zur Verzweiflung, von Belleville nach New York mit einer herausragenden Leistung von Marion Cotillard. Der Film schildert das außergewöhnliche Leben der „Môme Piaf“, dem kleinen Spatz, wie die Sängerin auch genannt wurde.

Samstag, 30. April 2016, von Cineuropa

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