Fünf EU Dokumentarfilme, die die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unseres Planeten beleuchten

Die Menschen haben ihre Naturverbundenheit verloren und genau das könnte die Zerstörung unseres Planeten zur Folge haben. Gibt es noch Hoffnung für die Menschheit? In diesen europäischen Dokumentarfilmen finden Sie vielleicht die Antwort: 

Population Boom von Werner Boote (2013)

Ein cleverer und intelligenter Dokumentarfilm des österreichischen Regisseurs Werner Boote, der vor allem für seinen Film Plastic Planet bekannt ist. In Population Boom setzt er sich mit den Folgen des Bevölkerungswachstums für unsere Erde auseinander, die mit sieben Milliarden Menschen bereits überbevölkert ist. Auf unterhaltsame und anschauliche Art untersucht Boote, ob schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel alles Folgen der Überbevölkerung sind. Der Film wird ab dem 2. Mai in der Walk This Way Kollektion Dokumentarfilme aus aller Welt verfügbar sein.

Macht Energie von Hubert Canaval (2014)

Macht Energie ist ein Dokumentarfilm des österreichischen Filmemachers Hubert Canaval, in dem Atomkatastrophen, Kriege um Öl und Gas, Klimawandel und ein stetig wachsender Energiebedarf thematisiert werden. Können wir unseren Energiebedarf decken, ohne uns dabei selbst zu ruinieren? Ist saubere Energie eine realistische Alternative? Der Dokumentarfilm, der auf gut verständliche Art und Weise Einblicke in die Welt der natürlichen Ressourcen und deren Potenzial verschafft, wird ab dem 2. Mai in der Walk This Way Kollektion Dokumentarfilme aus aller Welt verfügbar sein.

CERN von Nikolaus Geyrhalter (2013)

Auch der hervorragende Dokumentarfilm CERN ist von einem österreichischen Regisseur. Der mehrfach preisgekrönte Filmemacher Nikolaus Geyrhalter taucht in die Tiefen des immensen Forschungsapparates CERN – die europäische Organisation für Kernforschung – ein. Er führt Interviews mit Experten, die diese gigantische Urknallmaschine erdacht haben und sie betreiben, und kombiniert diese mit spektakulären Aufnahmen. Das Ergebnis: eine schöne und philosophische Herangehensweise an die Wissenschaft und die Geburt unseres Planeten. Nikolaus Geyrhalter ist der Autor der viel beachteten Dokumentarfilme Angeschwemmt, Unser täglich Brot, Abendland, und Homo Sapiens, der dieses Jahr auf der Berlinale seine Weltpremiere feierte. CERN wird ab dem 2. Mai in der Walk This Way Kollektion Dokumentarfilme aus aller Welt verfügbar sein. 

Fossil Free (VPRO Backlight) von Martijn Kieft (2015)

Fossil Free ist ein Dokumentarfilm des niederländischen Regisseurs Martijn Kieft über eine Gruppe Bürger, die nicht länger auf die Art vertraut, wie Politiker den Klimawandel handhaben. Dabei legen sie den Schwerpunkt auf den Finanzsektor, da Investitionen in Kohle, Öl und Gas nicht nur einen Temperaturanstieg zur Folge haben, sondern auch ein erhebliches finanzielles Risiko bergen. Durch Kampagnen und Gespräche versuchen die Fossil Free Aktivisten, Institutionen zum Divestment, d.h. zum gezielten Abzug von Kapital aus fossilen Energieträgern, aufzufordern. VPRO Backlight folgt Aktivisten und Börsenmaklern, die auf der Suche nach dem Nutzen und der Notwendigkeit dieser neuen Art der Kampagnenführung sind. Hier können Sie Fossil Free online anschauen.

Planet Ocean von Yann Arthus-Bertrand und Michael Pitiot (2012)

Planet Ocean ist ein Dokumentarfilm des französischen Drehbuchautors und Regisseurs Michael Pitiot und des berühmten französischen Umweltschützers, Fotografen, Journalisten und Reporters Yann Arthus-Bertrand, der für sein Buch Die Erde von oben und seine Filme Home (2009) und Human (2015) bekannt ist. Der Film betrachtet den Planeten als ein Ökosystem, in dem alles Leben miteinander verbunden ist, und erzählt die traurige Geschichte der Ozeane, die deswegen so leicht ausgebeutet werden können, weil sie niemand gehören. Die imposanten Bilder und die intelligente Erzählweise ergeben eine tiefsinnige Betrachtung darüber, wie die Menschheit ihren eigenen Planeten zerstört.

Samstag, 30. April 2016, von Cineuropa

facebook

twitter

youtube