Entdecke 9 Filme mit Daniel Auteuil (wieder)

Der beliebte Schauspieler Daniel Auteuil, 66, ist mit seiner beeindrucken Laufbahn aus 87 Filmen zweifelsohne einer der ganz großen des französischen Kinos. In seiner Komödie Unter Freunden kann sein Schauspieltalent ab 5. September auch als VoD bewundert werden. Zu diesem Anlass nun ein kurzer Rückblick auf die wichtigsten Werke dieses Schauspiel-Chamäleons.

Jean Florette und Manons Rache von Claude Berri (Frankreich, Italien, Schweiz, 1986)

 Daniel Auteuil, Gérard Depardieu, Yves Montand und Emmanuel Béard spielen in den Adaptionen der Werke über Ugolin und Papet von Marcel Pagnol. Die zwei Bauern aus der Provence zu Beginn des 20. Jahrhunderts begehren das Land ihres Nachbarn, da dieser eine der so seltenen Wasserquellen besitzt. Auteuil hat für seine Rolle des ungehobelten Ugolin einen César und einen BAFTA als bester Darsteller gewonnen.

Die Bartholomäusnacht von Patrice Chéreau (Frankreich, Deutschland, Italien, 1994)

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas behandelt Die Bartholomäusnacht die politische Heirat zwischen zwei historischen Personen, die in jeder Hinsicht gegensätzlich waren: die katholische Margarete von Valois (Isabelle Adjani) und der protestantische Heinrich von Navarra, späterer König Heinrich IV. von Frankreich (Daniel Auteuil). Hauptakt des historischen Dramas ist die blutige Bartholomäusnacht – Massaker an führenden Hugenotten in Paris. Der Film wurde 1994 in Cannes mit zwei Preisen ausgezeichnet und erhielt 1995 fünf Césars.

Am achten Tag von Jaco van Dormael (Belgien, Frankreich, Vereinigtes Königreich, 1996)

Auteuil spielt Harry, einen Mann, der sein ganzes Leben der Arbeit verschreibt, bis er George kennenlernt, der am Down-Syndrom leidet und stets im Moment lebt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. Die Hauptdarsteller dieser Tragikomödie, Daniel Auteuil und Pascal Duquenne erhielten den Preis für bester Darsteller bei den Filmfestspielen in Cannes 1996.

Die Frau auf der Brücke von Patrice Leconte (France, 1999)

„Ich hab‘ das Gefühl, Sie wollen eine Dummheit machen“, sagt Gabor, als er sich Adèle nähert, die sich gerade dazu überwindet, von einer Brücke zu springen. Gabor ist Messerwerfer und benötigt eine Zielscheibe… Für seine Rolle als Gabor und neben Vanessa Paradis vor der Kamera wurde Daniel Auteuil zum zweiten Mal mit einem César ausgezeichnet.

L’adversaire von Nicole Garcia (Frankreich, Schweiz, Spanien, 2001)

Die Vorlage für den Film ist der auf einer wahren Begebenheit beruhende Roman von Emmanuel Carrière. Auteuil spielt den Mythomanen Jean-Claude Roman, der im Januar 1993 seine Familie umbrachte, bevor er erfolglos versuchte, sich selbst das Leben zu nehmen. Aus den Ermittlungen ging hervor, dass er kein richtiger Arzt war, wie er 18 Jahre lang vorgetäuscht hatte. Kurz bevor sein Geheimnis gelüftet wurde, brachte er lieber jene um, die er um keinen Preis enttäuschen wollte.

36 tödliche Rivalen von Olivier Marchal (Frankreich, 2004)

Für diesen Kriminalfilm treffen sich Daniel Auteuil und Gérard Dèpardieu vor der Kamera. Der Film erzählt die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte von zwei ehemaligen Freunden und jetzigen Chefs zweier konkurrierender Polizeibrigaden. Beide würden alles dafür tun, einer gefährlichen Bande von Räubern vor dem jeweils anderen das Handwerk zu legen, um die ersehnte Beförderung zu erhalten.

Unter Freunden von Olivier Baroux (Frankreich 2015)

Richard, Gilles und Philippe sind seit Jahrzehnten befreundet. Eines Sommers beschließen sie, mit ihren Lebensgefährtinnen eine Segelkreuzfahrt zu unternehmen. Aber das enge Zusammenleben auf begrenztem Raum ist nicht immer leicht. Im Chaos der Gefühle gewinnt nach diversen Geständnissen die Eifersucht die Oberhand – inmitten eines nicht nur sprichwörtlichen Unwetters. Kann ihre Freundschaft bestehen? Große Namen des französischen Kinos sind in dieser Komödie vertreten: Neben Daniel Auteuil spielen Gérard Jugnot (Die Kinder des Monsieur Mathieu), François Berléand, Zabou Breitman, Mélanie Doutey und Isabelle Gélinas. Der Film wird ab dem 5. September 2016 als Video on Demand in der Kollektion Komödien à la Carte von Walk this Way verfügbar sein.

Im Namen meiner Tochter – Der Fall Kalinka von Vincent Garenq (Frankreich, Deutschland, 2016)

Ein weiterer Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht: Erzählt wird der Kampf von André Bamberski mit der französischen Justiz, als er den Stiefvater und vermeintlichen Mörder seiner im Jahr 1982 verstorbenen Tochter verfolgt, damit der in Deutschland ansässige in Frankreich vors Gericht muss.

Freitag, 2. September 2016, von Cineuropa

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