Beauty and the Beast: Seydoux und Cassel spielen die Hauptrollen in diesem Märchen für Jung und Alt

Das klassische Märchen Beauty and the Beast von Gabrielle-Suzanne de Villeneuve wurde bereits mehrfach seit der Geburt des Kinos adaptiert und hatte mittlerweile ein Special Effects Update bitter nötig. Dies ist nun mit der französisch-deutschen Koproduktion von Christophe Gans geschehen (der hiermit seinen vierten Spielfilm nach Crying Freeman – Der Sohn des Drachen, Der Pakt der Wölfeund Silent Hill produziert), und bleibt dabei der Originalvorlage treu.

Der Regisseur besetzt seinen Film mit weltweit bekannten französischen Stars, u.a. Vincent Cassel (Black Swan, Public Ennemy No. 1, Ocean's Twelve) und Léa Seydoux (Blau ist eine warme Farbe, Leb wohl, meine Königin, The Diary of a Chambermaid) sowie André Dussollier (zuletzt gesehen in Life of Riley von Alain Resnais) und dem spanischen Schauspieler Eduardo Noriega (Ein Freitag in Barcelona). Neben weiteren Darstellern treten Audrey Lamy, Sara Giraudeau, Nicolas Gob und die deutsche Schauspielerin Yvonne Catterfeld auf. 

Die Schöne und das Biesthat ein beträchtliches Aufgebot an Special Effects und Computerbildern aufzuweisen. Diese bringen die Geschichte des Kaufmanns (André Dussollier) auf die Leinwand, der durch das Biest zum Tode verurteilt wurde, nachdem er aus dessen Garten eine Rose geklaut hat. Zu seiner Rettung kommt seine jüngste Tochter, Belle (Léa Seydoux), die sich im Gegenzug bereit erklärt, dem Biest (Vincent Cassel) eine Gefährtin zu sein.

Die Ästhetik des Films, geprägt durch die Kostüme und die fabelhaften Schauplätze (der Film hat 2015 ebenfalls den César für Bestes Szenenbild erhalten), wird zweifellos das junge Publikum begeistern, gerade diejenigen, die die Adaption durch Disney von 1991 nicht kennen.

Léa Seydouxs Schönheit und Verletzlichkeit machen sie zu einer überzeugenden Märchenprinzessin. Die Szenen, in denen Belle das verwunschene Schloss erkundet oder in welchen sie versucht sich an dem Biest zu rächen, sind die visuell beeindruckendsten.

Beauty and the Beast, geschrieben von dem Regisseur, in Zusammenarbeit mit Sandra Vo-Anh, hatte seine Weltpremiere 2014 auf der Berlinale und lief dort außer Konkurrenz. Der Film hatte einen enormen Erfolg an den französischen und internationalen Kinokassen in 2014, mit nicht weniger als 1,82 Millionen verkauften Kinokarten in Frankreich und 4,39 Millionen im Ausland. Damit ist der Film an dritter Stelle, hinter Lucy von Luc Besson und Monsieur Claude und seine Töchter von Philippe de Chauveron, im internationalen Ranking der französischen Filme.

Erhältlich ist der Film ab dem 30. April als Video-on-Demand in Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland.

Reizvoll für die ganze Familie – ob Jung oder Alt.

Mittwoch, 29. April 2015, von Cineuropa

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